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Tilman Rüthers - Finanzdienstleistungen vom Profi

Finanzlexikon

Begriffserklärungen aus der Finanzwelt

Abwertung

Notenbankinstrument. Durch die Verringerung des Außenwertes der Währung werden Exporte verbilligt und Importe verteuert.

Agio

Ist der Betrag, um den der Preis bei der Erstausgabe von Wertpapieren über deren Nennwert liegt.

Aktie

Wertpapier, das einen Anteil am Grundkapital einer Aktiengesellschaft verbrieft. Der Inhaber bekommt eventuelle Dividenden und hat Mitspracherechte. Bei Vorzugsaktien sind die Mitspracherechte häufig beschränkt.

Aktienanleihe

Notiert der Kurs der zugrundeliegenden Aktie über einem bestimmten Wert, wird die Anleihe in Geld zurückgezahlt. Ansonsten in Aktien. Dafür ist der Zinskupon meist höher.

Anleihe

Forderungspapier mit festgelegten Bedingungen bezüglich Laufzeit und Verzinsung.

Annuitätenanleihe

Zins und Rückzahlung erfolgt in gleichmäßigen Beträgen bis zum Laufzeitende.

Ask

Verkaufspreisangebot

Aufwertung

Notenbankinstrument. Durch die Erhöhung des Außenwertes einer Währung werden Importe verbilligt und Exporte verteuert.

Baisse

Bezeichnet eine Abwärtsbewegung an den Märkten.

Bär

Symbol für einen abwärts gerichteten Markt.

Bezugsrecht

Bezeichnet das Vorkaufsrecht der Altaktionäre bei der Ausgabe von jungen Aktien. Dieses Recht ist häufig über die Börse handelbar.

Bid

Kaufpreisangebot

Buchgewinn

Nicht realisierter Gewinn.

Bulle

Symbol für einen aufwärts gerichteten Markt

CFDs

(Contracts of Difference): Haben keine Laufzeiten oder Verfallszeiten. CFDs bilden die Entwicklung des Basiswertes ab.

Computerbörse

Die Händler handeln per Computer auf den Servern der Börsen. Xetra, Nasdaq und Eurex sind Computerbörsen.

Derivate

Bei einem Derivat hat man das Recht oder die Verpflichtung ein Wertpapier innerhalb einer bestimmten Laufzeit zu kaufen oder zu verkaufen. Die am häufigsten vorkommenden Derivate sind Futures und Options.

Diversifikation

Bei der Diversifikation wird mit Hilfe der Streuung auf verschiedene Anlageklassen oder Wertpapiere versucht das Risiko zu verringern und die Rendite zu erhöhen. Emission. Herausgabe von Aktien oder Anleihen.

Early-Stage-Financing

Finanzierung von Produktion und Vertrieb im frühen Stadium

ETC

Exchange Traded Commodities sind Inhaberschuldverschreibungen. Sie bilden die Kursentwicklung von einzelnen Rohstoffen oder Rohstoffindizes ab. Der Anleger trägt ein Emittentenrisiko.

ETF

Kürzel steht für Exchange-Traded Funds. Diese börsengehandelten Indexfonds sind Sondervermögen und bilden verschiedene Assetklassen, Länder, Sektoren und Branchen ab. Es fällt kein Ausgabeaufschlag an und wird daher ungern von Provisionsvermittlern und Banken empfohlen.

ETN

Exchange Traded Notes sind Schuldverschreibungen und daher mit einem Emittentenrisiko verbunden.

ETP

Exchange Traded Products ist der Oberbegriff für folgende Produktgruppen: Exchange Traded Funds (ETF), Exchange Traded Commodities (ETC) und Exchange Traded Notes (ETN).

Euribor

European Inter Bank Offering Rate. Zinssatz zu dem sich Banken im Euro-Raum untereinander für einen bestimmten Zeitraum Geld leihen.

Fonds

Von vielen Anlegern investiertes Geld bei einer Fondsgesellschaft. Der Fonds ist Sondervermögen. Das bedeutet das alle Werte des Fonds den Anlegern und nicht der Fondsgesellschaft gehören.

Garantiezins der Lebensversicherung

1949 bis 1986 3%
ab Januar 1987 3,5%
ab Juli 1994 4%
ab Juli 2000 3,25%
ab Januar 2004 2,75%
ab Januar 2007 2,25%
ab Januar 2012 1,75%
ab Januar 2015 1,25%
Mehr Informationen zu britischen Lebensversicherungen

Geld–Brief-Spanne

Differenz zwischen An- und Verkaufskurs.

Grunderwerbsteuersätze

Baden Würtemberg 5,0%
Bayern 3,5%
Berlin 6,0%
Brandenburg 5,0%
Bremen 5,0%
Hamburg 4,5%
Hessen 6,0%
Mecklenburg-Vorpommern 5,0%
Niedersachsen 5,0%
Nordrhein-Westfalen 5,0%
Rheinland-Pfalz 5,0%
Saarland 6,5%
Sachsen 3,5%
Sachsen-Anhalt 5,0%
Schleswig-Holstein 6,5%
Thüringen 5,0%

Hausse

Bezeichnet eine Aufwärtsbewegung an den Märkten.

Hedge

Bezeichnet den Versuch sich gegen negative Kursschwankungen abzusichern.

Indizes

In einem Index sind verschiedene Wertpapiere enthalten, die einen Markt repräsentieren. Dadurch lassen sich Marktschwankungen über lange Zeiträume darstellen. Diese Indizes gibt es für Rohstoff-, Aktien-, Anleihemärkte und viele andere Märkte.

Inhaberaktie

Inhaber legitimiert sich durch Wertpapier.

Leerverkauf

Verkauft ein Investor Wertpapiere die er nicht besitzt, spricht man vom Leerverkauf.

Leihe

Hat ein Anleger einen Leerverkauf durchgeführt, muss er sich für die Lieferung der Wertpapiere diese von einem anderen Anleger, der im Besitz dieser Papiere ist, leihen.

Limitorder

Wertpapierorder mit einer Preisgrenze.

Long-Position

Anleger partizipiert von steigenden Kursen.

Margin

Der Teil der Position den man als Sicherheitsleistung hinterlegt hat.

Namensaktie

Der Besitzer wird ins Aktienbuch eingetragen.

NAV

Net Asset Value oder Nettoinventarwert ist eine wichtige Größe z. Bsp. bei Immobilienfonds

Nennwert

Anteil am Grundkapital einer AG in Euro.

Nullkuponanleihe

Es gibt keinen Zinskupon. Der Ertrag für den Anleger, besteht aus der Differenz zwischen Rückzahlungskurs und Kaufkurs.

Order

Wertpapierkauf- oder -verkaufsauftrag

Parkettbörse

Die Händler handeln per Zeichen und/oder Sprache in Börsensälen. NYSE und CME sind Parkettbörsen.

Rating der Ratingagenturen

Ratings FitchRatings STANDARD & POOR‘S: Moody‘s:
Höchste Bonität AAA AAA Aaa
Sehr gute Bonität AA+ AA+ Aa1
  AA AA Aa2
  AA- AA- Aa3
Gute Bonität A+ A+ A1
  A A A2
  A- A- A3
Zufriedenstellende Bonität BBB+ BBB+ Baa1
  BBB BBB Baa2
  BBB- BBB- Baa3
Kurzfristig zufriedenstellende Bonität, längerfristig von wirtschaftlicher Entwicklung abhängig BB+ BB+ Ba1
  BB BB Ba2
  BB- BB- Ba3
Kurzfristig zufriedenstellende Bonität längerfristig stark von wirtschaftlicher Entwicklung abhängig B+ B+ B1
  B B B2
  B- B- B3
Schlechte Bonität CCC CCC Caa1-3
  CC CC Ca
  C C C
Möglicher Zahlungsausfall RD SD/R  
Zahlungsverzug ist gegeben DDD    
Zahlungsverzug ist gegeben DD SD  
Zahlungsverzug ist gegeben D D D

Schlichtungsstellen

Bundesverband deutscher Banken www.bankenombudsmann.de
Genossenschaftliche Banken www.bvr.de
Deutscher Sparkassen und Giroverband www.sparkasse.de
Landesbausparkassen www.lbs.de
Private Bausparkassen www.bausparkassen.de
Gesamtverband d. dt. Ver.-wirtschaft www.versicherungsombudsmann.de
Verband d. privaten Krankenkassen www.pkv-ombudsmann.de
Verband Geschlossene Fonds www.ombudsstelle-gfonds.de

Sharpe Ratio (SR)

Die Sharpe Ratio setzt die Überschussrendite mit dem eingegangenem Risiko ins Verhältnis.

Short-Position

Anleger profitiert von fallenden Kursen.

Stammaktie

Stimmrecht und Dividendenanspruch.

Start-up Financing

Finanzierung einer Unternehmensgründung

SWAP

Ein SWAP ist ein Tauschgeschäft.

Terminmarkt

Die Erfüllung des Vertrages wird zu einem in der Zukunft liegendem Termin vereinbart.

Tilgungsanleihe

Haben einen festen Zinskupon und werden bis zu einem feststehenden Zeitpunkt durch Auslosung getilgt.

Venture Capital

auch Risiko- oder Wagniskapital, Investition in neue Unternehmen

Vinkulierte Namensaktie

Der Handel der Aktien ist an die Zustimmung der AG gebunden.

Volatilität (Vola)

Risikokennzahl, bezeichnet die Standardabweichung der Kurse eines Wertpapiers vom Mittelwert. Umso höher diese Zahl, umso höher die Chancen und Risiken.

Vorzugsaktie

Meist eine höhere Dividende als Stammaktien, dafür aber kein Stimmrecht.

Wandelanleihe

Haben neben einem geringem Zinskupon eine Call-Option integriert.

Zerobond

Es gibt keinen Zinskupon. Der Ertrag für den Anleger, besteht aus der Differenz zwischen Rückzahlungskurs und Kaufkurs.

Zinsbindung

Zeitspanne für die der Sollzins zwischen Kunde und Bank unverändert bleibt. Meist ist dies eine Zeitspanne von 5, 10 oder 15 Jahren. Es gehen aber auch andere Zeiträume. Nach der Zinsbindung kann mit einem neuen Darlehens- oder Kreditvertrag eine neue Zinshöhe und Zinslaufzeit festgelegt werden.