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Berufsunfähigkeit - Richtige Vorsorge treffen

Berufsunfähigkeit (BU)

Mit der richtigen Beratung Sicherheit erhalten

Sichern Sie Ihre Arbeitskraft rechtzeitig ab, z.B. durch abschließen einer Berufsunfähigkeitsversicherung.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) hat als eine Möglichkeit der Arbeitskraftabsicherung das Ziel dem Versicherten im Falle der Berufsunfähigkeit, ausgelöst z. Bsp. durch einen Unfall oder einer Krankheit einen Teil des zuvor verdienten Einkommens mittels eine BU-Rente zu ersetzen. Diese Rente wird bis zu einem vorher festgelegtem Lebensjahr bezahlt. Die Bedingungen der angebotenen Berufsunfähigkeitsversicherungen sind je nach Anbieter sehr unterschiedlich. Daher ist ein reiner Preisvergleich nicht zielführend. Vielmehr sollten sie sich die Bedingungen sehr genau anschauen und sich eventuelle Hilfe von einem Berater holen.

Dread-Disease-Versicherung

Die Dread-Disease-Versicherung oder auch Schwere-Krankheiten-Vorsorge zahlt einen Einmalbetrag an den Versicherungsnehmer bei Eintritt einer zuvor definierten Krankheit. Häufig sind Krebs, Multiple Sklerose, Parkinson, Herzinfarkt, Schlaganfall und viele weitere Krankheiten versichert.

Was ist die bessere Versicherung: Berufsunfähigkeit (BU) oder Dread Disease (Schwere Krankheiten)?

Diese Frage lässt sich nicht allgemein beantworten. Es kommt sehr auf den persönlichen Bedarf (Rente oder Einmalzahlung) an. Einfluss auf ihre Entscheidung könnte auch ihr Gesundheitszustand haben. Eine Dread Disease ist häufig leichter zu bekommen.


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Erwerbsminderung

In Deutschland spielt dieser Begriff vor allem für eine Rente wegen Erwerbsminderung aus der gesetzlichen Rentenversicherung eine Rolle.

Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Reform der Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit zum 1. Januar 2001 wurde die gesetzliche Vorschrift neu gefasst. Die Begriffe Berufs- und Erwerbsunfähigkeit sind vollständig entfallen und damit grundsätzlich auch der bisherige Berufsschutz. Eine Ausnahme ist die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit. Die Sonderregelung gilt für vor dem 2. Januar 1961 geborene Versicherte. Diese genießen auf Grundlage ihrer beruflichen Qualifikation Berufsschutz. Wer gemäß § 240 Sozialgesetzbuch VI berufsunfähig ist, erhält die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit, also nur 50% der vollen Rente!

Bis zum 31. Dezember 2000 galt der alte Begriff der Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsunfähig waren Versicherte, die wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit außerstande sind, eine Erwerbstätigkeit in gewisser Regelmäßigkeit auszuüben oder Arbeitsentgelt oder Arbeitseinkommen zu erzielen, das ein Siebtel der monatlichen Bezugsgröße übersteigt. Erwerbsunfähig war nicht, wer eine selbständige Tätigkeit ausübte oder eine Tätigkeit vollschichtig ausüben konnte.

Die alte Bezeichnung Invalidität gibt es schon lange nicht mehr. Im Übrigen weichen auch die bereits nicht mehr gültigen Begriffe Berufs- und Erwerbsunfähigkeit von der Invalidität ab. Die bis Dezember 2000 im Rentenrecht definierte Erwerbsunfähigkeit schloss Invalidität ein. Invalidität lag damit definitionsgemäß zwischen Berufs- und Erwerbsunfähigkeit. Durch die Erwerbsminderungsrente sind die Betroffenen abgesichert, müssen aber mit empfindlichen Abschlägen rechnen.


Teilweise Erwerbsminderung

Eine teilweise Erwerbsminderung liegt vor, wenn der Antragsteller auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt - unabhängig vom erlernten Beruf - nur noch drei bis unter sechs Stunden täglich tätig sein kann (§ 43 SGB VI.) Allerdings kann auch in diesem Fall eine Rente wegen voller Erwerbsminderung als sogenannte "Arbeitsmarktrente" gewährt werden, wenn der (Teilzeit-)Arbeitsmarkt als verschlossen gilt. Das ist dann der Fall, wenn der Versicherte keinen seinem Leistungsvermögen entsprechenden (Teilzeit-)Arbeitsplatz inne hat oder ihm kein solcher angeboten werden kann. Da solche Arbeitsplätze selten konkret benannt werden können, sind Arbeitsmarktrenten bei einem drei- bis unter sechsstündigen Leistungsvermögen eher die Regel als die Ausnahme.

Die Resterwerbsfähigkeit 3 bis unter 6 Stunden täglich wird oft durch die beim Versicherungsträger angestellten Ärzte beurteilt, aber auch durch externe ärztliche Gutachter. Dabei wird der Gutachter im Rentenantrags- und im Widerspruchsverfahren vom jeweiligen Versicherungsträger bezahlt. Bei seltenen Krankheiten und bei Krankheiten bei denen man nichts objektivieren kann, ist die Beurteilung schwierig. Vielfach folgen langwierige Rechtsstreitigkeiten die oft vor den Sozialgerichten ausgetragen werden.

Die zugesprochene Rente ist häufig extrem niedrig und sollte privat aufgebessert werden.

Volle Erwerbsminderung

Volle Erwerbsminderung liegt vor, wenn die Erwerbsfähigkeit derart eingeschränkt ist, dass Tätigkeiten auf dem Arbeitsmarkt weniger als drei Stunden täglich verrichtet werden könnten.

Auch hier gilt: Die zugesprochene Rente ist häufig extrem niedrig und sollte privat aufgebessert werden.


Höhere Voraussetzungen seit 2001

Im Gegensatz zu der früheren Regelung stellen die neuen Definitionen weitaus höhere Anforderungen an die erforderliche Minderung der Erwerbsfähigkeit. Früher erhielt ein Versicherter die Berufsunfähigkeitsrente (2/3 der Vollrente), sofern ein Berufsschutz vorlag. Eine Berufsunfähigkeit lag bereits dann vor, wenn der Versicherte nicht mehr im Stande war, die erlernte Berufstätigkeit oder aber eine zumutbare Tätigkeit auszuüben. Heute kann der Antragsteller auf jede Tätigkeit des Arbeitsmarktes verwiesen werden. Ein leitender Angestellter könnte zum Beispiel noch als Kassierer bei einer Einkaufskette für mindestens sechs Stunden täglich arbeiten und wäre somit in keiner Weise erwerbsgemindert. Jede Verweisung ist möglich.

Früher wurde die Rente auf Dauer gezahlt. Seit dem 1. Januar 2001 ist die Zeitrente der Normalfall.

Sollten Sie betroffen sein, sollten Sie sich von einem Fachanwalt oder Rentenberater beraten lassen.

Private Erwerbsunfähigkeit, Berufsunfähigkeit oder „Schwere Krankheiten“

Es gibt viele Anbieter mit sehr unterschiedlichen Bedingungen. Diese sind auch nicht immer Kundenfreundlich. Ich analysiere mit ihnen ihren Bedarf und erkläre ihnen die verschiedenen Bedingungen. Danach kann ich auf die Suche nach den richtigen Anbietern gehen.


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